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Haymatloz

Ein Dokumentarfilm von Eren Önsöz
90 Min.

Direkt nach der Machtergreifung durch die Nazis verloren rund ein Drittel der Professoren ihre Stellungen an deutschen Universitäten. Was die Wenigsten wissen: zahlreiche Intellektuelle, Juden und Antifaschisten, flüchteten in das unbekannte Exilland Türkei. Staatsgründer Atatürk hatte die Deutschen eingeladen, an seiner ambitionierten Universitätsreform mitzuwirken.


Die Filmemacherin Eren Önsöz begleitet die letzten Nachkommen dieser Professoren an Schauplätze in der Schweiz, Deutschland und in der Türkei. Mithilfe von fünf Protagonisten, die in der Türkei geboren und aufgewachsen sind, untersucht sie dieses vergessene Kapitel deutsch-türkischer Geschichte, dessen Bedeutung bis in unsere Gegenwart reicht.


An der Europäisierung der Türkei waren die renommierten Deutschen wesentlich beteiligt. Doch was ist von dem Kultur- und Wissenstransfer unter Premier Erdogan übrig geblieben? Wo doch heute in der Türkei die Atatürkschen Reformen rückgängig gemacht und laizistische Strukturen aufgelöst werden. Gilt das auch für die Bemühungen der Exilant?


Inmitten der weltweiten Flüchtlingskrise wirft der Dokumentarfilm hochaktuelle Fragen auf und beleuchtet das Schicksal der akademischen Elite Deutschlands im türkischen Exil: Verfolgt, hofiert und „haymatloz“.

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zum Pressebereich

HUPE Film - Dokumentarfilm

© Archiv Rudolf Belling

TEAM

Buch und Regie: Eren Önsöz

Kamera: Andreas Köhler

Schnitt: Elisabeth Raßbach

Ton: Alexander Czart, Aykut Koca und Constantin Bömers


In Co-Produktion mit Mamoko Entertainment


Projektvorbereitung gefördert von der Filmstiftung NRW

Produktion gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW und vom BKM

 

Verleih: Mindjazz Pictures
Weltvertrieb: Ruth Diskin Films

 

FESTIVALS

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